Wachtelburg - Christliches Jugendzentrum und Begegnungsstätte
.: Berichte :.
Liebe Freunde der Wachtelburg und Mitglieder des Fördervereins,

es ist soweit!
Die Arbeiten zur Sicherung des Ostgiebels am großen Saal sollen im Jahr 2008 durchgeführt werden. Zuerst wird der Giebel gesichert, danach wird er abschnittsweise durch ein Fundament unterfangen. Für die Aufsicht und Leitung dieses wichtigen Bauabschnittes gewannen wir das Ingenieurbüro für Baustatik und Sanierung von Herrn Dipl. Ing. Seemann aus Dahlewitz-Hoppegarten. Die Zustimmung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises liegt vor. Die Kostenschätzung beläuft sich auf insgesamt 55.820,00€, darin sind alle Kosten enthalten. Mit den Eigenmitte]n des Fördervereins und zwei zugesagten Summen von Vereinsmitgliedern verfügen wir über 30.000 € und eine Reserve von 10.000 €. Wir bemühen uns um Fördermittel, aber die fließen spärlich. Bis jetzt fehlen uns also noch 25.820 um die Bausumme zu erreichen, deshalb sind wir dankbar für jede Spende.

Wir bitten Euch, macht diese Angelegenheit zu Eurem Gebetsanliegen, denn - stürzt die Giebelwand ab, wird die Wachtelburg zur wertlosen Ruine.
Es geht uns um die Zukunft dieser Anlage, die wir mit unseren Kindern, Pfadfindern und Jugendlichen verbinden, aber auch um die Nutzung durch alle Adventgemeinden dieser Region und darüber hinaus ist die im neugotischen Burgenstil 1893 erbaute Wachtelburg erhaltenswert und denkmalgeschützt.

1946 — Berlin lag in Trümmern, aber in Werder blühten die Obstbäume — begann für die Adventjugend der Berliner Vereinigung auf ihr eindringliches Bitten mit der Wachtelburg eine neue Epoche. Im Jahre 1949 wurde die Wachtelburg erworben und entwickelte sich zum beliebten Mittelpunkt der Kinder- und Jugendarbeit und Begegnungszentrum der Gemeinden. Der Anfang war geprägt durch begeisterte Einsätze, um die verwahrloste Burg mit den bescheidenen Mitteln der Nachkriegsjahre notdürftig instand zu setzen. Bereits 40 Jahre später war der Zustand so bedenklich, dass die Jugendabteilung der Berlin-Märkischen Vereinigung eine beispielgebende Sammelaktion unter der Losung „Rettet unsere Burg“ durchführte. Der Aufbau war für die neunziger Jahre geplant, aber die Wende machte den Plänen ein Ende. Neun Jahre Tschernobylkinderarbeit von 1994 — 2003 überzeugten uns, wie wertvoll die Burg für die Kinder- und Jugendarbeit ist. Seit dem haben wir alle mit Gottes Hilfe und Unterstützung der Freikirche viel in die Sanierung gesteckt, wie aus beiliegendem Baubericht zu ersehen ist. Nun stehen wir vor dem großen Saal und spüren die Bedeutung dieses Schrittes. Wird er gelingen?

„Wenn die Angst als das Gewahrwerden der Endlichkeit verstanden wird, dann muss Gott der unendliche Grund des Mutes genannt werden.“ Paul Tillich


Auf der Wachtelburg ist die „Endlichkeit“ und Vergänglichkeit deutlich zu sehen, aber wir möchten - mit Euch - den Mut aufbringen, um mit der Wachtelburg ein Glaubenszeichen zu setzen - ohne Gott hätten wir den Mut nicht. Wir zählen wie bisher auf Eure Solidarität und die Eurer Gemeinden.

Es grüßt Euch herzlich der Vorstand des „Fördervereins Freundeskreis Wachtelburg e.V.“


G. Eiteneier, K. Grebe, Dr. B. Dümiehen, A. Schulze, G. Schuster, M. Kuhle, Ch. Knoll
17.01.2008
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